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Die Sarah-Wiener-Lifting-Story
Wie alles begann
Wie alles begann
Der Zufall will es, dass am nächsten Tag Jens Cygon, Küchenprofi der europaweiten Gemeinschaft für Küchenspezialisten DER KREIS, zwischen zwei Kundenberatungen am Hamburger Bahnhof vorbeifährt, Sarah Wieners Namenüber dem Eingang zu ihrem Restaurant in der blinkenden Sonne entdeckt und beschließt, bei ihr endlich einmal einzukehren – oft genug hat er sie ja nun schon beim Kochen im Gutshaus und bei Kerner bewundert. Er bestellt sich ein Wiener Schnitzel mit warmem Kartoffelsalat und traut seinen Augen kaum, als er beim Warten darauf die Kochkünstlerin am Tisch nebenan telefonieren sieht.
Die beiden kommen ins Gespräch, teilen sich zum Nachtisch einen Erdbeertopfenknödel und verabreden sich für Mittwochvormittag in Sarah Wieners privater Küche, damit Jens Cygon einen fachmännischen Blick darauf werfen kann. Er sieht, was in Deutschland zum normalen Küchenalltag gehört: „Über sechzig Prozent der Einbauküchen sind älter als sechzehn Jahre, die durchschnittliche Lebensdauer von Geräten beträgt zehn Jahre. Sarah Wieners Herd, Kühlschrank und Geschirrspüler waren bereits hart am Limit, der blaue Lack auf den Schranktüren noch nicht ab, aber auch nicht mehr taufrisch. Trotzdem war mir klar, dass sich hier durch den Austausch der Fronten, der Küchengeräte, der Armaturen, sowie durch ein anderes Raumkonzept ohne großen Zeitaufwand, Umbau und Dreck aus der vorhandenen Substanz etwas Schönes machen lässt.